Erste Roboterkuriere brechen in China auf
Die chinesische Lieferindustrie hat sich dank technischer und wirtschaftlicher Fortschritte rasant entwickelt. Der Onlinehandels-Gigant und Pionier der unbemannten Zustellung JD.com hat kürzlich seine Lieferroboter an einigen Universitäten in Dienst gestellt.
Am vergangenen Sonntag erhielten Studenten von sechs chinesischen Hochschulen ihre beim Onlinehändler JD.com bestellten Artikel aus der Hand von Roboterkurieren.
Bei dem Pilotprojekt wurden die Kurierroboter zu sechs chinesischen Universitäten geschickt, darunter die Renmin- und die Tsinghua-Universität in Beijing sowie die Zhejiang-Universität in Hangzhou. In den Versandstationen von JD.com wurden die Pakete zunächst ihrer Größe entsprechend an die Roboter verteilt. Die intelligenten Roboter waren dann in der Lage, ihre Routen mithilfe eines automatischen Navigationssystems selbständig zu berechnen und Hindernisse auf der Strecke zu umfahren.
Sie folgen voreingestellten Routen und senden bei einer Entfernung von 100 Metern bis zum Ziel Nachrichten an die Empfänger. Die Roboter sind theoretisch so schnell wie Elektrofahrräder, wurden aber für den Campus auf Fußgänger-Geschwindigkeit programmiert. Darüber hinaus bremsen sie vor Verkehrsschwellen ab.
Die Studenten sind die erste Gruppe, die von der neuen Technologie profitieren kann. Angesichts der Offenheit der Studenten gegenüber Hightech-Produkten wird JD.com bei der Werbung für die Roboterkuriere seine 1.300 Versandstationen an Universitäten hervorheben.
Quelle: People’s Daily
- 21.06.2017 | Rubrik: Technik | 122 Aufrufe
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