Weitere fünf Länder sprechen auf UN-Generalversammlung für Taiwan
Fünf weitere diplomatische Verbündete Taiwans haben am Freitag in New York bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen für Taiwan gesprochen.
Staats- und Regierungschefs oder deren Vertreter von Kiribati, Saint Lucia, den Salomonen, St. Vincent und den Grenadinen und Belize haben zur Aufnahme Taiwans in die Vereinten Nationen aufgerufen.
Der Präsident von Kiribati, Taneti Maamau, sagte, die UN betone jedes Jahr bei der Generalversammlung die Bedeutung von Inklusivität und Einheit. Doch man ignoriere Taiwans 23 Millionen Einwohner, verwehre ihnen das Recht, Teil der globalen Gemeinschaft zu sein, an den Nachhaltiggkeitszielen der UN teilzuhaben und ihren Beitrag dazu zu leisten.
Der Premierminister der Salomonen, Manasseh Sogavare sagte, die Vereinten Nationen verstießen gegen ihr eigenes Prinzip zur Förderung der nachhaltigen Entwicklungsziele, nämlich niemanden zurückzulassen. Auch er forderte die UN dazu auf, Taiwan als Mitglied anzuerkennen.
Der Außenminister von Belize, Wilfred Elrington, und der Premierminister von Saint Lucia, Allen Michael Chastanet wiesen auf die Bemühungen Taiwans hin, die globale Entwicklung und die Ziele und Prinzipien der Vereinten Nationen zu unterstützen. Die Vereinten Nationen behandelten Taiwan unfair.
Der stellvertretende Premierminister und Außenminister von St. Vincent und den Grenadinen, Sir Louis Straker, sagte, dass Taiwan nicht mehr länger unfair behandelt werden dürfe.
Bis Freitag haben 12 Redner von diplomatischen Verbündeten Taiwans bei der Generaldebatte das Wort für Taiwan ergriffen. 16 von Taiwans diplomatischen Verbündeten hielten bis Freitag Reden vor der UN. Insgesamt unterhalten 20 Länder diplomatische Beziehungen mit der Republik China (Taiwan).
Quelle: RTI
- 25.09.2017 | Rubrik: Taiwan | 143 Aufrufe
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