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Taiwan will Zahl der Plastiktüten verringern

Das Kabinett hat einen Vorschlag zur weiteren Reduzierung von Plastik-Einkaufstaschen gebilligt.

Wie die Umweltbehörde heute mittelte, wird danach das Verbot der kostenlosen Ausgabe von Plastik-Einkaufstaschen ab nächstes Jahr auf weitere Geschäftsbereiche ausgeweitet werden.

Bereits seit 2002 dürfen sieben Ladenkategorien keine kostenlosen Plastik-Einkaufstaschen mehr ausgeben, darunter öffentliche Einrichtungen, Supermärkte und Ladenketten. Vizeumweltminister Chang Tzi-chin sagte heute: “Wir wollen damit die ursprünglich sieben betroffenen Kategorien auf 14 ausweiten. Dazu kommen die Bereiche Drogerien, Kosmetikgeschäfte, Apotheken, Computer- und Elektrogeschäfte, Buchhandlungen, Schreibwarenläden, Wäschereien, Getränkeläden und Bäckereien. Damit wollen wir die Beschränkungen um 80.000 Läden, also von bisher 20.000 auf 100.000 ausweiten.” Damit können nach Schätzungen jährlich 1,5 Milliarden Plastik-Einkaufstaschen gespart werden.

Beim ersten Verstoß gegen das Verbot wird eine Verwarnung ausgesprochen, ab dem zweiten Verstoß droht eine Geldstrafe zwischen 1200 und 6000 Taiwan-Dollar, das sind umgerechnet rund 34 bis 171 Euro.

Ab dem 1. Januar 2018 werden gemäß dem Umweltamt weitere Änderungen in Kraft treten. So dürfen ab dem 1. Januar 2018 keine Mikroplastik enthaltenden Gesichts- und Körperreinigungsprodukte mehr importiert werden und solche ab dem 7. Juli 2018 auch nicht mehr verkauft werden. Damit will Taiwan weitere Beiträge zu den Zielen des “Tages des Meeres” der Vereinten Nationen gegen Verschmutzung der Meere leisten.

Quelle: RTI

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