Taiwan leistete 2016 US$ 300 Mio. an Entwicklungshilfe
Taiwan leistete im Jahr 2016 US$ 300 Mio. an offizieller Entwicklungshilfe gemäß der Definition der Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung (OECD).
Dies waren US$ 50 Mio. mehr als im Jahr 2015, teilte das Außenministerium mit. Die Hilfeleistungen entsprachen einem Anteil von 0,06 Prozent des Bruttosozialproduktes (BSP). Zu dem von den Vereinten Nationen empfohlenen Satz von 0,7 Prozent des BSP liege man damit noch ein Stück entfernt, so das Außenministerium. Man werde aber mit seiner praktischen Außenpolitik fortfahren und sich an dem von den Vereinten Nationen formulierten Plan zur Nachhaltigkeitsentwicklung 2030 orientieren, um Taiwans wesentlichen Beitrag auszuweiten. “Unsere Auslandshilfe weist stabiles Wachstum auf. Wir sind davon überzeugt, dass Taiwan als ein Land, welches in den 60er Jahren Hilfe bezogen hat, diesen Beistand nun auch Verbündeten und befreundeten Ländern gewährt. Dies ist die Verpflichtung als Teil der internationalen Gemeinschaft , welche unsere Regierung auch fortführen wird,” sagte Lee Sing-ying, Direktor am Außenministerium. Wie das Außenministerium mitteilte, gehe der Großteil der Auslandshilfe in soziale Projekte und Wirtschaftsprojekte für die diplomatischen Verbündeten. Gefördert werden u.a. Ausbildung inklusive Stipendien und Kooperationen im Agrarsektor. Den höchsten Anteil an Entwicklungshilfe leistet laut der OECD Schweden mit 1,4% des BSP, Deutschland wendet 0,52 Prozent seines BSP (Stand 2015) dafür auf.
Quelle: RTI
- 26.05.2017 | Rubrik: Taiwan | 859 Aufrufe
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