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China: Hoffnung für die Elefanten

Ein Drittel aller Elfenbeinläden ist seit 31.3.17 geschlossen.

China macht Ernst mit seiner Ankündigung, den Elfenbeinhandel zu beenden und schließt nun rund ein Drittel seiner insgesamt 164 Schnitzwerkstätten und Elfenbeinshops. Die restlichen sollen bis zum Jahresende folgen.

Dieser wichtige Schritt zur Rettung der akut vom Aussterben bedrohten Elefanten steht übrigens in der EU bis dato noch aus. Künftige Schlupflöcher für den Elfenbeinhandel zeichnen sich aber auch in China ab: So hat die Regierung bereits “Sonderverkäufe” von “legalem” Elfenbein etwa an Museen angekündigt. Solche Ausnahmen könnten den Markt wieder anheizen. Ungeklärt ist zudem die Frage, was mit den riesigen Mengen kursierenden Elfenbeins geschieht. Am schnellsten wäre der legale Handel nach Ansicht von Experten zu beenden, wenn die chinesische Regierung das Elfenbein aus Schnitzwerkstätten und Shops aufkaufen würde. Ob China sich allerdings zu einer Zerstörung seiner offiziellen Lagerbestände durchringen kann, steht noch in den Sternen.

Sorge bereitet auch die Tatsache, dass die Elfenbeinschmuggler angesichts des chinesischen Durchgreifens auf andere Länder ausweichen. Chinesische Käufer beschaffen sich mittlerweile Elfenbein in Vietnam oder Laos und lassen es sich per Post zuschicken. Eine Schwachstelle stellt auch Hongkong dar: Der Handel soll dort erst 2021 beendet werden. Experten befürchten, dass Hongkong zu einer letzten Bastion des Elfenbeinhandels werden könnte, wenn dort noch weitere 5 Jahre gehandelt werden darf.

Währenddessen läuft den Elefanten die Zeit davon! Bereits in zehn Jahren könnten die charismatischen Grauen Riesen ausgerottet sein, wenn der Wilderei nicht energisch Einhalt geboten wird. Deshalb setzt sich der Verein Rettet die Elefanten Afrikas e.V. für ein Ende jeglichen Handels mit Elfenbein ein.

Pressemitteilung des:
Rettet die Elefanten Afrikas e.V.
Bodelschwinghstraße 30
D-50170 Kerpen

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