China verhandelt mit 127 Ländern über vereinfachte Visumspolitik
Chinesische Bürger können bereits visumfrei in acht Länder reisen.
In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der ins Ausland reisenden Chinesen jährlich um 6,7 Prozent gestiegen. In der ersten Jahreshälfte 2016 sind bereits 270 Millionen Chinesen dem Ruf der Ferne gefolgt.
Huang Ming, Vizeminister des chinesischen Ministeriums für Öffentliche Sicherheit, hat am Samstag über die Situation der Ein- und Ausreisen berichtet. In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der ausreisenden Chinesen jährlich um 6,7 Prozent angewachsen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 520 Reisen aus China ins Ausland getätigt. Allein in der ersten Jahreshälfte 2016 betrug die Zahl 270 Millionen.
Bisher besitzt China bereits mit 127 Ländern Abkommen über vereinfachte Antragsverfahren oder Visumfreiheit. Chinesische Bürger können bereits visumfrei in acht Länder reisen.
Huang erklärte, dass das Volk mit der steigenden Nachfrage nach Auslandsreisen, Studienaufenthalten im Ausland und Familienbesuchen einen stärkeren Wunsch nach vereinfachten Visaverfahren habe, was eine Herausforderung für die betreffenden Behörden darstelle.
Derzeit brauchen chinesische Bürger in den meisten Bezirken des Landes bei der Beantragung eines Reisepasses nur ihren Personalausweis und ein Lichtbild vorweisen. 120 Millionen Chinesen besitzen bereits gültige Reisepässe mit denen ihnen die Reise in 153 Länder offensteht.
Darüber hinaus wird Chinas Visumspolitik auch für Ausländer immer günstiger. In 15 Städten können sich ausländische Reisende 72 Stunden ohne Visum aufhalten. Reisende aus rund 50 Ländern können sich bei Ankunft in Shanghai bis zu 144 Stunden in der Stadt sowie den umliegenden Provinzen Jiangsu und Zhejiang aufhalten. China beschleunigt derzeit die Reform der elektronischen Daueraufenthaltsgenehmigung für Ausländer.
China ist im Juni offiziell der Internationalen Organisation für Migration beigetreten und wird seine internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich in Zukunft weiter vertiefen.
Quelle: People’s Daily
- 08.11.2016 | Rubrik: Reisen | 1770 Aufrufe
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