Apple plant Software-Forschungszentrum in China
Apple wird bis Jahresende ein Forschungszentrum in der Volksrepublik errichten.
Der genaue Standort wurde noch nicht bekannt gegeben. Das Zentrum soll gezielt Dienstleistungen für den chinesischen Markt entwickeln.
Die iPhone-Absätze schwächeln und Apples Management in der Volksrepublik steht in der Kritik. Angesichts dessen plant Apple den Bau eines Forschungszentrums zur “Integrierung von Technik und Dienstleistungen, speziell für chinesische Kunden”. Es wird als ein Meilenstein der Lokalisierung des Unternehmens in China angesehen.
Seit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren hat Tim Cook, der Geschäftsführer des US-amerikanischen IT-Unternehmens Apple, China bereits mehrmals besucht. Am vergangenen Montag erfolgte der neunte Besuch des dritten Apple-Chefs, kurz vor der offiziellen Lancierung des neuen iPhone 7. Auf seiner jüngsten Reise hat Cook das “iPad Pro”-Kunststudio des Entwicklers Guo Pei sowie ein Gemeinschaftsprojekt von Apple und der chinesischen Tsinghua-Universität zur “Grünen Innovation” besucht.
Laut Informationen des chinesischen Staatsfernsehens China Central Television gab Cook am vergangenen Dienstag bekannt, dass Apple plane, bis Ende 2016 in China sein erstes unabhängig betriebenes Forschungszentrum in der Region Asien-Pazifik zu errichten. Ein Tag später besuchte Cook die südwestchinesische regierungsunmittelbare Stadt Chongqing. Daher wurden Vermutungen laut, dass Apple sein Forschungszentrum in Chongqing gründen wolle.
Zu diesen Gerüchten entgegnete Apple: “Cooks Stippvisite in Chongqing steht in keinem Zusammenhang mit der Bekanntmachung über die zukünftige Errichtung eines Forschungszentrums. Cook hat in Chongqing lediglich den offiziellen Apple Store besichtigt. Der genaue Ort für das Forschungszentrum wurde noch nicht bekanntgegeben. Des Weiteren gibt es keine Informationen über Investitionen in Chongqing”.
Das Forschungszentrum richtet sich gezielt an chinesische Verbraucher und soll spezielle Software für den chinesischen Markt entwickeln. Das bedeutet faktisch auch, dass Apple neben den Hardware-Verkäufen nun auch seine Software-Dienstleistungen stärker im Blick hat.
Quelle: People’s Daily
- 19.08.2016 | Rubrik: Wirtschaft | 1279 Aufrufe
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