China investiert über 640 Milliarden Euro in den Infrastrukturausbau
Ein enormer Investitionsplan wurde entworfen, um abgelegenere Regionen in China verkehrstechnisch besser anzubinden.
China plant 4,7 Billiarden Yuan (642 Milliarden Euro) in große Infrastrukturprojekte zu investieren, um zuverlässigere Verkehrsanbindungen in Chinas abgelegeneren Gebieten zu gewährleisten.
Mehr als 300 Infrastruktur-Projekte sollen im Zuge eines Drei-Jahres-Plans in Angriff genommen werden. Unter ihnen haben viele zum Ziel, eher isolierte und arme Teile des Landes über Straße und Schiene mit regionalen Verkehrsknotenpunkten zu verbinden. Chinesische Behörden planen, in den nächsten drei Jahren insgesamt 4,7 Billiarden Yuan (642 Milliarden Euro) in diese Projekte zu investieren.
Zheng Jian von der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform erklärt, dass der riesige Ausgabenplan Teil des Versprechens sei, bis 2020 jeden in China aus der Armut zu befreien. “Wir denken, dass der Zugang zu zuverlässigen Transportformen ein wichtiges Bindeglied für die Armutsbekämpfung darstellt. Deshalb haben wir den ländlichen Straßenbau in unsere neuen Pläne aufgenommen, welche in den nächsten drei Jahren abgelegene Gebiete mit regionalen Verkehrsknotenpunkten verbinden werden.”
Chinas einzigartige Topografie ist ein Grund dafür, dass – besonders im Süden und Südwesten – zahlreiche Gemeinden vom Rest des Landes eher isoliert sind. Dadurch haben sie nur eingeschränkten Zugriff auf staatliche Unterstützung und hinken im nationalen Vergleich in der Entwicklung etwas hinterher.
Der neue Infrastrukturplan beinhaltet auch Projekte, um Chinas wichtigste Zentren besser miteinander zu vernetzen, wie Überland-Verbindungen zwischen der Jangtse- und Perlflussdelta-Region sowie neue Verbindungen im Gebiet Peking-Tianjin-Hebei.
Quelle: People’s Daily
- 31.05.2016 | Rubrik: Ankündigungen | 1134 Aufrufe
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