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Taiwan will regionale Stabilität weiter schützen

Taiwan ist entschlossen, mit gleichgesinnten Ländern in Nordost- und Südostasien zusammenzuarbeiten, um Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.

Die Sicherheitslage — etwa Atomwaffentests durch Nordkorea sowie die einseitig erfolgte Einrichtung von Flugrouten am Rande der Taiwanstraße und verstärkte militärische Aktivität durch Festlandchina — erfordert genaue Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, mahnte Premierminister Lai Ching-te. Um für ein friedliches und stabiles Umfeld zu sorgen, wird Taiwan Sanktionen der Vereinten Nationen (United Nations, UN) gegen Norddkorea voll und ganz unterstützen und sich um Dialog über die Taiwanstraße bemühen, fügte er hinzu.

So äußerte sich der Regierungschef bei der Eröffnung des ersten Ostasien-Friedensforums in Taipeh. Die Veranstaltung war gemeinsam von der in Taipeh ansässigen Demokratischen Pazifikunion (einer von der ehemaligen Vizepräsidentin Annette Lu geleiteten Nichtregierungsorganisation), der Denkfabrik 21st Century Economic and Social Research Institute in Südkorea und der gemeinnützigen Schweizer Demokratie-Stiftung organisiert worden.

Zu dem zweitägigen Forum kamen etwa 30 Akademiker und Parlamentarier aus Ländern wie Japan, den Philippinen und Südkorea für Seminare und programmatische Ansprachen über Themen wie Beziehungen über die Taiwanstraße, Geopolitik in Ostasien sowie Meeresstreitigkeiten und –verwaltung zusammen.

Laut Lai war das Forum ein bedeutsamer Schauplatz für Austausch über Wirtschaft und Sicherheit, und es führte Taiwans Anstrengungen vor, beim Fördern von Stabilität die Zusammenarbeit auszubauen.

Um Taiwans Engagement für Frieden in der Region zu beweisen, plant die Regierung eine Steigerung ihrer Ausgaben für Landesverteidigung, teilte Lai mit. Taiwan arbeite zudem mit Initiativen wie der Neuen Südwärts-Politik (New Southbound Policy, NSP) daran, die wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Verbindungen zu vertiefen, ergänzte er.

Die NSP ist eine der Schlüsselkomponenten der nationalen Entwicklungsstrategie der Regierung und zielt darauf ab, Taiwans Beziehungen mit zehn Mitgliedsstaaten im Verband südostasiatischer Nationen (Association of Southeast Asian Nations, ASEAN), sechs südasiatischen Ländern, Australien und Neuseeland bei Landwirtschaft, Wirtschaft und Handel, Kultur, Bildung und Fremdenverkehr zu verbessern. Diese charakteristische Initiative hebe Taiwans Bemühungen hervor, Freiheit, Offenheit und Wohlstand in der indo-pazifischen Region zu fördern, so Lai.

Quelle: Taiwan Heute

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