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China: 3 Milliarden Kubikmeter Wasser nach Peking umgeleitet

Der chinesische Norden ist trocken – so trocken, dass Wasser von woanders hermuss. Das Süd-Nord-Umleitungsprojekt schafft Abhilfe.

Bereits über drei Milliarden Kubikmeter Wasser sind im Rahmen des Süd-Nord-Umleitungsprojekts nach Peking geliefert worden, so die städtischen Behörden am Mittwoch. Das Projekt wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen.

Laut Projektleitung in Peking wurden mit dem Wasser über 11 Millionen Menschen in der Hauptstadt versorgt.

Von dem umgeleiteten Wasser wurden etwa 2 Milliarden Kubikmeter von den Wasserwerken verwendet, 740 Millionen Kubikmeter wurden Reservoiren zugeführt und 240 Millionen Kubikmeter in Flüsse und See im Stadtgebiet Pekings geleitet.

Seit Beginn des Projekts wurden in Peking mehr als 330 Brunnen versiegelt und der Grundwasserverbrauch so um 380 Millionen Kubikmeter reduziert.

Das Umleitungsprojekt ist das weltweit größte dieser Art und soll Wasser vom Jangtse über östliche, zentrale und westliche Wasserleitungen in trockene Gebiete im Norden führen.

Die zentrale Wasserleitung leitet seit dem 12. Dezember 2014 Wasser in den Norden. Sie fängt im Reservoir Danjiangkou in der zentralen Provinz Hubei an und führt Wasser durch die Provinzen Henan und Hebei nach Peking und Tianjin.

Quelle: People’s Daily

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