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Diplomatische Verbündete für Taiwans Beteiligung in der UNO

Drei diplomatische Verbündete der Republik China (Taiwan) riefen am 20. September während der 72. Vollversammlung der Vereinten Nationen (United Nations, UN) in New York zu einer größeren Beteiligung Taiwans im UN-System auf.

Während der UN-Vollversammlung brachten Paraguays Präsident Horacio Cartes, Swasilands König Mswati III und Naurus Präsident Baron Divavesi Waqa ihre Unterstützung für Taiwan zum Ausdruck, und die drei Führungspersönlichkeiten verwiesen dabei auf die langfristigen und wesentlichen Beiträge des Landes für die internationale Gemeinschaft.

Paraguays Staatsoberhaupt Cartes appellierte an die Mitgliedsstaaten, angemessene Wege für Taiwan zu ermitteln, an UN-Mechanismen, Konferenzen und Aktivitäten teilzuhaben. Nach seinen Worten sollten die 23 Millionen Menschen des Landes in der Lage sein, ihre Rechte und Pflichten als Weltbürger auszuüben und dauerhafte Partnerschaften mit Ländern in aller Welt aufzubauen.

Cartes verwies überdies darauf, dass Taiwan wichtige Beiträge zu Programmen im Zusammenhang mit den Millenium-Entwicklungszielen und den Zielen zu nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) geleistet habe, und ergänzte, Taiwan habe viele Länder unterstützt, darunter Paraguay.

König Mswati III von Swasiland führte aus, Taiwan habe sein Engagement für die Ideale der UN dadurch unter Beweis gestellt, dass auf die Ziele hingearbeitet worden sei, welche die Organisation festgelegt habe. Die Menschheit werde daher erheblich von Taiwans vermehrter Beteiligung in der UNO profitieren, warb er.

Naurus Präsident Waqa beschrieb Taiwan als einen „Staat, der friedlich, wohlhabend und glücklich“ sei, und bestätigte erneut die Fähigkeit des Landes, positive Beiträge zur Entwicklung der Welt zu leisten. Taiwan habe seine Bereitschaft gezeigt, Partnerschaften einzugehen und bei Vorhaben und Foren der UN wie den SDG, der Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) und der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) mitzuarbeiten, unterstrich er.

Gleichzeitig mit der diesjährigen UN-Vollversammlung startete das Außenministerium der Republik China (Taiwan) am 11. September eine internationale Kampagne, die öffentlich auf das Begehren des Landes hinwies, am System der UN teilzuhaben. Die über zahlreiche Kanäle laufende Initiative appelliert an das globale Gremium, Taiwan in seine Fonds, Programme und Sonderbehörden einzubeziehen, Beschränkungen für Staatsbürger der Republik China zum Betreten von UN-Einrichtungen und zur Teilnahme an Konferenzen und Reisen aufzuheben sowie Taiwan dazu einzuladen, an Aktivitäten und Mechanismen im Zusammenhang mit den SDGs teilzunehmen.

Quelle: Taiwan Heute

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