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Taiwan will Beziehungen mit den USA stärken

Taiwan und die USA erfreuten sich gesunder Wirtschaftsbeziehungen, was erkennbar sei an wachsender Kooperation.

Staatspräsidentin Tsai Ing-wen erklärte am 11. Juli, die Regierung der Republik China (Taiwan) sei entschlossen, die robusten Beziehungen mit den USA auf Grundlage von erweiterter Zusammenarbeit und Austausch in einem breiten Spektrum von Bereichen wie Wirtschaft und zentralen internationalen Fragen weiter zu stärken.

Taiwan und die USA erfreuten sich gesunder Wirtschaftsbeziehungen, was erkennbar sei an wachsender Kooperation in Bereichen, die für beide Seiten vorteilhaft sind, charakterisierte Tsai. Man erwarte, dass sich in Zukunft noch mehr Gelegenheiten für beide Seiten ergeben würden, ergänzte sie.

So äußerte sich das Staatsoberhaupt bei einer Begegnung mit einer Delegation von der in Washington ansässigen Denkfabrik Atlantikrat (Atlantic Council) im Präsidialamt in Taipeh. Laut Tsai ist der Atlantikrat eine wichtige Säule bei den taiwanisch-amerikanischen Beziehungen und spielt eine einflussreiche Rolle bei der Politikgestaltung der USA zu Asien.

Nach Tsais Worten ist die Wirksamkeit der Regierungsanstrengungen, die Beziehungen zwischen Taiwan und den USA zu fördern, ablesbar an der Teilnahme der bislang größten Delegation aus Taiwan am vierten Investitionsgipfel SelectUSA vom 18. bis 20. Juni in Washington.

Die Delegation, der 140 Repräsentanten von 84 taiwanischen Firmen angehörten, darunter eine Gruppe taiwanischer Wirtschaftsführer, Offizieller und Gelehrter, welche vom Wirtschaftsministerium organisiert worden war, sammelte Erfahrungen aus erster Hand über das Wirtschaftsklima der USA und baute gleichzeitig Verbindungen zwischen den Großunternehmen, kleinen und mittelständischen Firmen und Startups der beiden Länder auf. Der erstmals im Jahr 2013 vom US-amerikanischen Handelsministerium organisierte Investitionsgipfel SelectUSA ist die bemerkenswerteste Veranstaltung zur Förderung ausländischer Direktinvestitionen in den USA.

Im Hinblick auf die in diesem Jahr getroffene Entscheidung der USA, sich aus der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) zurückzuziehen, kommentierte Präsidentin Tsai, dieser Schritt habe die Regierungen von Taiwan und anderen asiatischen Ländern in die Lage versetzt, ihre Handelspolitik neu zu bewerten. Taiwan legt gleichfalls großen Wert darauf, Handelsabkommen zu schließen, die für alle Beteiligten vorteilhaft sind, und die Regierung beobachtet aufmerksam alle entsprechenden Entwicklungen, fügte sie hinzu.

Was die inländische Wirtschaft anbelangt, so ist der Erfolg der Regierungspolitik im Laufe des vergangenen Jahres erkennbar an ermutigenden Schlüsselindikatoren, bemerkte Tsai und verwies auf einen Anstieg ausländischer Direktinvestitionen und des Exportvolumens, außerdem werde für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 2 Prozent prognostiziert.

Mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA bei regionalen und internationalen Angelegenheiten hob Tsai die Fortschritte hervor, die unter dem Rahmen für globale Zusammenarbeit und Schulung zwischen Taiwan und den USA (Taiwan-U.S. Global Cooperation and Training Framework, GCTF) erzielt worden seien.

Unter dem im Juni 2015 geschaffenen GCTF packen die beiden Seiten globale Herausforderungen in Bereichen an wie Bildung, Energie, Umweltschutz, internationale humanitäre Hilfe, regionale Entwicklung, Technologie und öffentliche Gesundheit. Bislang haben Taiwan und die USA acht internationale Workshops ausgerichtet, was ihr Engagement widerspiegelt, eine umfassende, beständige und beiderseitig vorteilhafte Partnerschaft aufzubauen.

Quelle: Taiwan Heute

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