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China schlägt zwei weitere Welterbe-Stätten bei UNESCO vor

China hofft, nach der 41. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees vom 2. bis 12. Juli in Krakau, bald zwei weitere kulturelle Wahrzeichen zu haben, die als Welterbe von der UNESCO anerkannt wurden.

Die berühmte ostchinesische Touristeninsel Gulangyu wird bei dem Wettbewerb um den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes antreten und das nationale Naturschutzgebiet Kekexili um einen Platz auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes.

Mit einer Fläche von etwa zwei Quadratkilometern ist Gulangyu eine reine Fußgängerinsel vor der Küste von Xiamen in der südostchinesischen Provinz Fujian. Aufgrund ihrer geographischen Lage gilt die Insel als natürliche Barriere für die Stadt Xiamen, die seit der Antike ein wichtiges Tor nach China ist.

Jedes Jahr besuchen Millionen von Touristen diese kleine Insel wegen ihrer subtropischen Landschaft und ihrer historischen Architektur.

Kekexili in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai ist ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 45.000 Quadratkilometern, welches das bevölkerungsärmste Gebiet des Landes umfasst. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.600 Metern über dem Meeresspiegel auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, ist es Heimat von mehr als 200 Wildtierarten einschließlich gefährdeter Arten wie der tibetischen Antilope. Im Jahr 1995 wurde es zum nationalen Naturschutzgebiet erklärt.

Dieses Jahr feiert China das 30-jährige Jubiläum seines ersten Eintrages in der UNESCO-Welterbenliste. Seit 1987, als sechs chinesische Standorte als Welterbe in die Liste eingingen, wurden insgesamt 50 chinesische Welterbestätten in die UNESCO-Liste aufgenommen, eine weniger als Italien mit 51 Welterbestätten.

Während der diesjährigen Sitzung wurden 34 Stätten für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes nominiert, darunter sieben Kulturdenkmäler, 26 Naturdenkmäler und ein gemischter Ort (sowohl Kultur- als auch Naturdenkmal).

Das Welterbekomitee wird auch den Erhaltungszustand von 99 Welterbestätten sowie den Status von 55 Stätten der Roten Liste des gefährdeten Welterbes, überprüfen.

Quelle: People’s Daily

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