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Taiwans medizinische Diplomatie

Bemühungen der Republik China (Taiwan), diplomatischen Verbündeten durch medizinische Hilfe beizustehen, belegen die sanfte Macht des Landes und die Entschlossenheit, die globale Gesundheit zu fördern.

Der Erfolg von Taiwans jährlicher internationaler medizinischer Mission auf den Marschallinseln dient in dieser Hinsicht als herausragendes Beispiel, versicherte der stellvertretende Außenminister Paul Wen-liang Chang und fügte hinzu, das Land werde die bilaterale Zusammenarbeit mit dem Verbündeten im Südpazifik weiter stärken und dabei helfen, die medizinische Fürsorge dort zu verbessern.

So äußerte sich der stellvertretende Ressortchef während der Vorstellung des neu erschienenen Buches „Der Wächter vom Morgengrauen bis zum Einbruch der Dunkelheit: Geschichten von den medizinischen Missionen des Shuang Ho Hospital auf den Marschallinseln“, das die Anstrengungen der Mediziner dokumentiert, die seit 2013 jedes Jahr vom Taipei Medical University Shuang Ho Hospital auf den Inselstaat entsandt werden.

Laut Chang wird die Hingabe der einheimischen Teilnehmer an den medizinischen Einsätzen mit dem Ziel, die öffentliche Gesundheit auf den Marschallinseln zu verbessern, von den Bewohnern des Landes dort hoch geschätzt. Diese Dankbarkeit brachten sie gegenüber Außenminister David Tawei Lee zum Ausdruck, als er im April dieses Jahres den diplomatischen Verbündeten der Republik China besuchte, bemerkte der Vizeaußenminister.

Die Errungenschaften von Taiwans medizinischen Teams untermauern die Wirksamkeit der standhaften Diplomatie der Republik China, die dazu beiträgt, das globale Gesundheitssystem zu schützen, warb Chang.

In einem Videoclip, der zu diesem Anlass aufgezeichnet worden war, dankte der Gesundheitsminister der Marschallinseln Kalani Kaneko Taiwan dafür, seinem Land medizinische Hilfe zu bieten. Anjanette Kattil, stellvertretende Missionsleiterin in der Botschaft der Marschallinseln in Taipeh, äußerte sich gleichfalls dankbar für die erfolgreichen Bemühungen der Medizinerteams.

Nach Auskunft des Außenministeriums haben die beiden Länder seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 1998 enge Zusammenarbeit in Bereichen wie Landwirtschaft, saubere Energie, Bildung, Medizin und öffentliche Gesundheit gepflegt.

Ein Beispiel der jüngsten Zeit für die soliden bilateralen Beziehungen ist ein Abkommen, das Kaneko und der stellvertretende Superintendent des Shuang Ho Hospital Dr. Lin Jia-wei am 24. Februar dieses Jahres auf den Marschallinseln unterzeichneten. Im Rahmen des Vertrages wird das Krankenhaus ein befristetes Beschäftigungsprogramm für marschallische Ärzte, die am College of Medicine der I-Shou University in Kaohsiung Examen gemacht hatten, betreuen, und die Praktika sollen im August dieses Jahres am Majuro Hospital unter Aufsicht von Shuang Ho-Ärzten beginnen.

Taiwans medizinische Einsätze auf den Marschallinseln sind repräsentativ für die breiteren Anstrengungen, zur globalen Gesundheitssicherheit beizutragen. Die pazifische Inselnation hat bei diesen Bestrebungen eine wichtige Rolle innegehabt, unlängst durch ihr Eintreten für Taiwans Beteiligung in der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA), also dem Beschluss fassenden Organ der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO), hob das Außenministerium hervor.

Quelle: Taiwan Heute

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