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Peking plant ersten exklusiven Fahrradweg

Peking plant, seinen ersten speziellen Weg für Fahrräder aufzubauen. Der Radweg wird ein überfülltes Wohngebiet mit einem Geschäftszentrum verbinden und voraussichtlich das Verkehrschaos in dieser Gegend lindern. Dies wurde am Montag bekannt gegeben.

Im Gegensatz zu anderen Fahrradwegen in Peking, die oft mit Autos überfüllt sind, wird die Fahrspur ausschließlich für Radfahrer eingerichtet.

Die 6,3 Kilometer lange Spur verbindet die Wohngemeinde Huilongguan im Bezirk Changping und das Geschäftszentrum Shangdi im Bezirk Haidian, wo sich viele Unternehmen befinden, sagte Rong Jun, Sprecher der Pekinger Stadtkommission für Verkehr. “In Zukunft wird die Spur auch den Zhongguancun-Softwarepark, wo viele IT-Unternehmen angesiedelt sind, erreichen”, sagte Rong, “Dadurch soll die Verkehrssituation in dieser stark bevölkerten Region deutlich verbessert werden.”

Das Pekinger Institut für Stadtplanung und -design hat im vergangenen Jahr den Radweg vorgeschlagen. Das Pendeln mit dem Fahrrad zwischen den beiden Orten, also Huilongguan und Shangdi, dauerte ursprünglich nur 20 bis 30 Minuten. Aufgrund der vielen Autos und Verkehrsstaus beträgt die Pendelzeit jetzt allerdings mehr als eine Stunde.

In Huilongguan leben derzeit über 370.000 Menschen, von denen bis zu 20 Prozent in Zhongguancun und mehr als 16 Prozent in Shangdi arbeiten.

Auch wenn die Anwohner nicht selbst fahren und öffentliche Verkehrsmittel nutzen, müssen sie eine Stunde im Voraus ihre Wohnung verlassen, weil die Busse und U-Bahnen in den Hauptverkehrszeiten überfüllt sind.

Der 40-jährige Lehrer Ji Zhonghui, der in Huilongguan lebt und mit dem Auto pendelt, sagte, dass er alle Methoden zur Linderung des Verkehrschaos in dieser Region willkommen heiße. “Wenn der Fahrradweg fertig gebaut ist, werden die Leute bei Entfernungen von sechs bis sieben Kilometer auf jeden Fall mit dem Fahrrad pendeln”, sagte er.

Die 30-jährige Yu Shenglan, die auch in Huilongguan lebt, glaubt allerdings nicht, dass die Menschen so leicht ihre Pendlergewohnheiten verändern können. Wenn es zu kalt oder zu heiß ist, werden bestimmt viele Menschen mit dem Auto fahren. “Nach meiner Ansicht besteht die zentrale Frage in der großen Einwohnerzahl in dieser Gegend”, sagte sie.

Quelle: People’s Daily

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