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5. Chinesisches Filmfest München

In Zusammenarbeit mit der Münchner Filmproduzentin Lena Karbe findet das Festival ÉCRANS DE CHINE erstmals im Rahmen des 5. Chinesischen Filmfest München statt.

Seit 2011 findet jährlich in Paris das Festival ÉCRANS DE CHINE statt, das Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit gibt, aus der Innenperspektive unabhängiger chinesischer Filmemacher ein Schwellenland im Umbruch zu entdecken. Auf dem Programm: Filmvorführungen mit anschließender Diskussion und Fachtreffen, bei denen die Lage der dokumentarischen Arbeit in diesem neuen China beleuchtet wird.

Programm am 14.06.2017

Veranstaltungsort

Gasteig – Black Box
Rosenheimer Str. 5
81667 München
Tickets € 5
Vorverkauf: München Ticket

A Young Patriot 少年小赵

China 2016; Regie: DU Haibin; Länge: 106 Minuten; Genre: Dokumentarfilm

DU Haibins Dokumentation folgt dem 19-jährigen Xiao Zhao. Zu Beginn des Films singt er die Hymne der Kommunistischen Partei und sehnt sich nach patriotischen Taten in der Armee. Als er sein Studium beginnt, wird er mit der Realität des Unilebens konfrontiert. Der Film zeichnet die Reise eines jungen Mannes auf, der große emotionale und ideologische Veränderung durchläuft. Durch Zhaos Geschichte können wir die Lebensbedingungen der jungen Chinesen von heute miterleben, worüber sie nachdenken und wie sie auf die sich ständig wandelnde Gesellschaft reagieren. Zhao wird endgültig aus seinem patriotischen Traum wachgerüttelt, als ein Fall staatlicher Korruption an seiner eigenen Türschwelle auftaucht: im Namen der städtischen Entwicklung reißen Bulldozer sein Familienheim in Schutt und Asche.

Blank Lands 寻找庄学本

Frankreich, China 2015; Regie: Collective Blank Lands; Länge: 85 Minuten; Genre: Dokumentarfilm

In den 1930er Jahren verlässt der Fotograf ZHUANG Xueben Shanghai, um das kaum erforschte Hinterland Chinas zu erkunden. ZHUANG ist ein Pionier der visuellen Anthropologie in einer Zeit, in der Fotografie in China ausschließlich in Studios stattfand. Seine revolutionären Studien stellen eine außerordentliche menschliche und künstlerische Leistung dar. Während der 1960er Jahre geht seine Arbeit aufgrund der Kulturrevolution verloren und gerät in Vergessenheit, bis sein Sohn 40 Jahre später die Abhandlungen und Arbeiten des Vaters wiederentdeckt. Dieser Dokumentarfilm ist eine Reise ins Unbekannte, erforscht und dokumentiert durch Bilder und das gerade erst wieder gefundene Tagebuch ZHUANGs.
als sein Eigentum betrachtet und erpresst. Trotzdem gelingt es ihr, dem Sohn einen Platz in der Schule zu besorgen. Doch als bekannt wird, dass seine Mutter eine Prostituierte ist, muss Shuiping die Schule wieder verlassen. Die Mutter trifft eine folgenschwere Entscheidung. The Goddess ist einer der bekanntesten Filme der Goldenen Ära des chinesischen Films.

Cotton 棉花

China 2015, Regie: ZHAO Hao, Länge: 93 Minuten, Genre: Dokumentarfilm

Eine Reise in das Herz von Chinas Baumwollindustrie: Die Protagonisten arbeiten auf den Feldern, sitzen an den Spinnmaschinen in den Fabriken und sind als Saisonarbeiter von ihren Familien getrennt. Anhand ihrer persönlichen Geschichten gewinnen wir Einblicke in Chinas ikonische Industrie. Von den Plantagen in Xinjiang im Nordwesten bis zu den “Modewochen” im Süden, vorbei an den großen Spinnereien und Jeansfabriken, folgen wir dem kritischen Pfad von Chinas “Weißem Gold”. Regisseur ZHOU Hao nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen einer Industrie, die im Fokus der Wirtschaftsreformen stand. Wir werden Zeuge der Entstehung einer Gesellschaft, in der Wettbewerb die neue Ordnung ist und das einzige Credo “gewinnen” lautet.

Pressemitteilung des:

Konfuzius-Institut München
Färbergraben 18
80331 München
Tel.: 089 24240-600
Internet: chinesischesfilmfest.de

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