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Taiwanesischer Comicautor Sean Chuang kommt nach München und Berlin

Sean Chuang verarbeitet in dieser Graphic Novel Erinnerungen an seine Jugend im Taiwan der späten 70er und 80er Jahre.

taiwanesischer-comicautor-sean-chuang-kommt-nach-muenchen-und-berlin.jpg Seine Erinnerungen lassen sich zugleich als Zeitporträt einer Gesellschaft im Umbruch lesen: Taiwan erlebte damals einen beispiellosen Wirtschaftsboom und eine politische Öffnung hin zu mehr Demokratie und Freiheit. Plastisch, eindrücklich und humorvoll fängt der Autor den Alltag und das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Er gewährt Einblicke in eine von spezifisch chinesischen Wert- und Familienvorstellungen geprägte Kultur, macht aber zugleich eine Jugend lebendig, die mit ihren Ängsten, Nöten und Glücksmomenten den Leser über alle Kulturgrenzen hinweg berührt und Erinnerungen an die eigene Kindheit wachruft.

Über den Autor:

Sean Chuang (eigentlich: Zhuang Yongxin) wurde 1968 in Taiwan geboren. Seinen Schulabschluss machte er an der Fu-Hsin Trade & Arts School in Taipeh, Taiwan. Im Laufe seiner über 20-jährigen Karriere als Werbefilmer hat er in verschiedenen asiatischen Ländern (China, Singapur, Japan) über 400 Werbespots gedreht und mehrere bedeutende Preise wie den Times Award und den Times Asia Pacific Award gewonnen. Comics zeichnet er in seiner Freizeit. 1995 erschien sein autobiografisches Comicdebüt «Notizen eines Werbefilmers», in dem er Einblicke in den hektischen Berufsalltag eines Werberegisseurs gibt. Schon dieser Erstling wurde zum Bestseller und erlebte 18 Auflagen. 2010 vollendete Sean Chuang sein zweites Werk, «Das Fenster», eine fiktive Geschichte ohne Worte, die im Europa des Zweiten Weltkriegs spielt. Er erhielt dafür den begehrten Preis «Beste Graphic Novel» des Informationsbüros der taiwanesischen Regierung. Die Rechte daran wurden nach Spanien verkauft.

2013 erschienen eine erweiterte Neuausgabe der «Notizen eines Werbefilmers» und das «Tagebuch der 80er Jahre in Taiwan», in dem der Autor Erinnerungen an seine Jugend verarbeitet. 2014 erhielt das «Tagebuch» bei den Taiwan Golden Comic Awards als erstes Werk überhaupt sowohl den Preis für den besten Comic als auch den Preis für den besten Newcomer.

Der Übersetzer:

Marc Hermann, geboren 1970, studierte Germanistik und Sinologie in Kiel, Shanghai und Bonn. Nach Lehrtätigkeit und Promotion an der Universität Bonn unterrichtet er derzeit Übersetzen an der Tongji-Universität in Shanghai. Als Übersetzer chinesischer Literatur hat er vor allem Romane (u.a. von Alai, Bi Feiyu, Su Tong) übersetzt.

Pressemitteilung von:
Chinabooks.ch
Bühlstrasse 6
8142 Uitikon Waldegg

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