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Chinas Luftqualität verbessert sich im März

Die Anzahl der Tage mit guter Luftqualität in Nordchina hat im März deutlich zugenommen. Trotzdem verzeichnete China im ersten Quartal des Jahres insgesamt eine verschlechterte Luftqualität.

Chinas Umweltministerium hat am Montag einen Bericht über die Luftqualität im März und im ersten Quartal 2017 veröffentlicht. Im März waren 83 Prozent aller Tage in 338 überwachten Städten von guter Qualität, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 11,8 Prozent darstellt.

Die durchschnittliche Dichte von PM2,5-Feinstaub ist um 17,2 Prozent auf 48 Mikrogramm pro Kubikmeter gesunken. Die durchschnittliche Dichte von PM10-Feinstaub ist um 25,4 Prozent auf 85 Mikrogramm pro Kubikmeter zurückgegangen.

Im ersten Quartal 2017 verzeichnete die Region Peking-Tianjin-Hebei einen Anteil von 66,3 Prozent von Tagen mit guter Luftqualität, was einer Steigerung um 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anteil der Tage mit guter Luftqualität war im ersten Quartal jedoch um 7,5 Prozent auf 52,1 Prozent zurückgegangen.

Die Daten zeigen auch, dass die Luftqualität für 85,9 Prozent der Märztage in 25 Städten rund um das Yangtse-Delta gut war. Das Perlfluss-Delta hatte an 95 Prozent der Märztage gute Luftqualität.

Experten führen die verschlechterte Luftqualität im ersten Quartal hauptsächlich auf ungünstige Wetterbedingungen zurück. Die Verschmutzungsstoffe konnten nicht zerstreut werden. Die Gletscherschmelze am Nordpol veränderte die Route der Kaltfronten in Nordchina und reduzierte die Stärke der Kaltfront nach Süden. Dies führte zu mehr und schwererer Luftverschmutzung in der Region Peking-Tianjin-Hebei im Januar und Februar.

Der zweite Grund ist die industrielle Produktion. Die ständig hohen Industrie- und Fahrzeug-Emissionen in der Region Peking-Tianjin-Hebei und im Perlfluss-Delta stellten eine große Herausforderung für die Verbesserung der Luftqualität dar.

Nach den Daten hatten folgende Städte im März die schlechteste Luftqualität: Shenyang, Tangshan, Zhengzhou, Shijiazhuang, Baoding, Urumqi, Xingtai, Xuzhou, Ji’nan, Henshui und Tianjin.

Das Umweltministerium gab am vergangenen Mittwoch ebenfalls bekannt, dass es Inspektionen in mehr als 24 nordchinesischen Städten durchführen werde. Etwa 5.600 Umweltinspektoren werden nach Peking, Tianjin und in anderen Städten geschickt, um die Umsetzung der Umweltschutz- und Emissionsnormen zu überprüfen.

Quelle: People’s Daily

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