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Chinakinder - Moderne Rebellen in einer alten Welt

Jörg Endriss und Sonja Maaß haben in ihrem Buch ein Zeitdokument geschaffen, das uns bereits heute einen Eindruck vermittelt, wohin sich die Gesellschaft der größten Wirtschaftsmacht des frühen 21. Jahrhunderts in den nächsten Jahren entwickeln wird.

chinakinder-moderne-rebellen-in-einer-alten-welt.jpg »Ich glaube, wir können China besser machen.« Diese Aussage eines Pekinger Studenten steht beispielhaft für die aktuelle Generation junger Chinesinnen und Chinesen, die sich von alten Denkmustern verabschieden. Sie setzen sich Lebensziele, die einen selbstbestimmten Weg ebenso einschließen wie eine Aufgabe, die sie mit Sinn erfüllt. Denn entgegen vieler Darstellungen suchen die jungen Menschen in China einen Weg vorbei an der Mauer aus Zensur und Parteivorgaben und fühlen sich als Teil der weltweiten Entwicklung. Dieser Wandel zur Moderne und zur gelebten Individualität macht sie allerdings gleichzeitig zu stillen Rebellen gegen die verankerten Strukturen ihrer Elterngeneration. Die Journalisten Jörg Endriss und Sonja Maaß haben mit dreißig jungen Chinesinnen und Chinesen gesprochen und aus diesen Portraits eine beeindruckende Dokumentation einer Generation verfasst, die progressiver und moderner ist, als es außerhalb Chinas oft erscheint: Es ist die Generation der »Chinakinder«. Das gleichnamige Werk ist nun beim CONBOOK Verlag, Meerbusch, erschienen.

Die Vielfalt der geführten Interviews ist beeindruckend: Von Studenten, die bereits zu Beginn ihres Studiums ausgebrannt sind. Von einer jungen Frau, deren Lebensweg verbaut ist, weil sie offiziell gar nicht existiert. Von Wanderarbeitern, die ihre Heimat verlassen und auf der Suche nach einem Auskommen in den Metropolen als Außenseiter leben.

Ebenso spannend sind die Interviews mit Chinesinnen und Chinesen, die sich offensichtlich gegen das Leben in etablierten Bahnen entschieden haben: So zum Beispiel der Punk, der in seinem Auftreten und seiner Musik gegen Politik, Staat und Gesellschaft rebelliert, der Homosexuelle, der sich gegen eine heterosexuelle Scheinehe wehrt, und die Aktivistin, die offen gegen chinesische Geschlechtertraditionen aufbegehrt.

Jörg Endriss und Sonja Maaß haben in ihrem Buch ein Zeitdokument geschaffen, das uns bereits heute einen Eindruck vermittelt, wohin sich die Gesellschaft der größten Wirtschaftsmacht des frühen 21. Jahrhunderts in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ein so offener, ehrlicher und überraschender Einblick in die Generation von jungen Rebellen im Reich der Mitte ist deutschen Journalisten selten eröffnet worden.

Jörg Endriss ist ein erfahrener Journalist und arbeitet für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Sinologin Sonja Maaß bei der Dokumentation des SPIEGEL. Gemeinsam haben sie u. a. das Radiofeature »Taiwan – Demokratie im Schatten Chinas« produziert. Bei ihren Recherchen wurden sie von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des GrenzgängerStipendiums unterstützt.

»Chinakinder« ist als 416-seitige Premiumbroschur ab Ende März im deutschsprachigen Buchhandel erhältlich. Das Buch beinhaltet 30 spannende Portraits, darunter einen Sonderteil zur Situation Hongkongs und Taiwans. Ein 16-seitiger, farbiger Bildteil mit Fotos aus dem Leben der »Chinakinder« rundet die Publikation ab.

ISBN 978-3-95889-137-1
Preis: € 12,95 D • € 13,40 A

Über den Verlag

CONBOOK setzt mit seinem Programm da an, wo klassische Reiseführer an ihre Grenzen stoßen. Die Publikationen des Verlags liefern dem Leser das Rüst- zeug für die eigene Weltenbummlerei, ob als tatsächliche Reise oder als Urlaub im Kopf.

CONBOOK erzählt aber auch die Geschichten von Menschen, die selbst außergewöhnliche Reisen fernab von Pauschaltourismus und ausgetreten Pfaden erlebt haben. Menschen, die erfolgreich den Beweis antreten, dass Reisen und Begegnungen mit anderen Kulturen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch ein ganz großes Abenteuer sein können.

Pressemitteilung der:
Conbook Medien GmbH
Meerbuscher Str. 36
40670 Meerbusch

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