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China: Pekings erste Magnetschwebebahn fährt ab 2017

Die Pekinger S1 ist die erste Magnetschwebebahnlinie der chinesischen Hauptstadt.

Seit Mai befindet sich Chinas erste vollständig in Eigenregie gebaute Magnetschwebebahn in der südchinesischen Stadt Changsha im Dienst. Nun steht ein weiteres Projekt in der chinesischen Hauptstadt kurz vor der Inbetriebnahme.

Die Pekinger Behörde für Großprojekte gab am vergangenen Sonntag bekannt, dass Pekings erste Magnetschwebebahn der Linie S1 bereits die Shimenying-Station erreicht habe. Nun soll sie ausgetestet werden, um im kommenden Jahr mit der Inbetriebnahme zu beginnen.

Die Pekinger S1 ist die erste Magnetschwebebahnlinie der chinesischen Hauptstadt. Sie fährt zwischen der Station Shimenying im Stadtbezirk Mentougou und der Station Pingguoyuan im Stadtbezirk Shijingshan. Die Züge der S1 wurden vom Schienenfahrzeughersteller CRRC Tangshan produziert. Jeder S1-Zug besteht aus sechs Wagen, besitzt eine Gesamtlänge von 89,6 Metern und ist in der Lage, 1.032 Personen zu transportieren. Nach der offiziellen Inbetriebnahme sollen zehn Züge zur alltäglichen Verfügung bereitstehen.

Der erste S1-Zug wurde gemeinsam vom Mischkonzern Peking Enterprises und der Nationalen Universität für Verteidigungstechnologie entwickelt. Die geplante Betriebsgeschwindigkeit beträgt 100 Kilometer pro Stunde. Neben den Vorteilen traditioneller Schienenverkehrsmittel ist die Magnetschwebebahn noch sicherer, hat einen kleineren Wendekreis, eine stärkere Anstiegsleistung und ist leiser im Betrieb.

In Bezug auf die elektromagnetische Strahlung wurde das System bereits von einer Reihe von relevanten Institutionen wie dem Pekinger Zentrum für Strahlenschutztechnik überprüft. Laut den Testergebnissen sei das Magnetfeld relativ schwach und entspreche den nationalen Standards, wie ein Verantwortlicher von Peking Enterprises mitteilte.

Hinzu kommt, dass die Magnetschwebebahn mit niedriger und mittlerer Geschwindigkeit weniger Lärm verursacht. Durch die elektromagnetische Wechselwirkung wird die Magnetschwebebahn berührungslos gestützt und geführt. Durch den Linearmotor kann sie berührungslose Zugkraft und elektromotorische Bremsen nutzen. Dadurch soll der mechanische Abrieb und die Erschütterung herkömmlicher Züge vermieden werden. Mit einem Abstand von nur 8 bis 10 Millimetern sollen die Züge über dem Gleis schweben. Sie operieren äußerst erschütterungsarm und bequem.

Quelle: People’s Daily

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