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Chinas Fusionen und Übernahmen sollen um 20 Prozent wachsen

Chinas überseeische Fusionen und Übernahmen sollen 2016 um 20 Prozent wachsen.

Chinesische Unternehmen widmen sich seit Jahren Fusionen mit und Übernahmen von ausländischen Unternehmen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt zu erhöhen. Dieses Jahr soll das Transaktionsvolumen um 20 Prozent steigen.

Die internationale Investmentbank UBS gab am gestrigen Montag bekannt, dass das erwartete Transaktionsvolumen chinesischer Firmenzusammenschlüsse und -übernahmen im Ausland in diesem Jahr um 20 Prozent steigen und damit einen neuen Rekord aufstellen werde.

Nach Berichten der britischen Nachrichtenagentur Reuters gab UBS an, bis zum 10. Mai habe das Transaktionsvolumen der Firmen der Volksrepublik bereits 111 Milliarden US-Dollar (98 Milliarden Euro) erreicht und damit das Gesamtvolumen des Vorjahrs überholt.

Die auffälligste Übernahme dieses Jahr stellte die des schweizerischen Agrochemiekonzerns Syngenta durch ChemChina im Februar dar. Mit 43 Milliarden US-Dollar (37,95 Milliarden Euro) handelte es sich um die bisher größte Übernahme eines ausländischen Unternehmens durch eine chinesische Firma.

Lu Suicheng, der Leiter der Abteilung für Fusionen und Finanzen in der Region Asien bei der UBS, erklärte, dass das Vorgehen chinesischer Firmen bei überseeischen Fusionen und Übernahmen immer ausgereifter werde. Die Reaktionsgeschwindigkeit ließe sich mit amerikanischen und europäischen Unternehmens vergleichen. Gebote mache man, um zu gewinnen. Man bemühe sich um die Beschleunigung der Transaktionen und vermeide Auktionprozesse.

Quelle: People’s Daily

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