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Tschechien hofft auf eine “zweite Welle” chinesischer Investitionen

Die Investitionen chinesischer Unternehmen werden von allen Kreisen in Tschechien verfolgt.

Das Živnostenskábanka-Gebäude liegt seit 1890 in der Stadtmitte von Prag. Heute ist es zum Hauptbüro des chinesischen privaten Unternehmens China CEFC Energy Company geworden.

Im Jahr 2014 hatte CEFC in Anwesenheit der Staatsoberhäupter beider Länder eine Serie von Kooperationsabkommen mit der tschechischen Seite unterzeichnet. Zu den wichtigen Investitionen von CEFC in der Tschechischen Republik gehören die vermehrte Beteiligung an der J&T Finance Group, die Übernahme des Fußballclubs Slavia Prag, die Beteiligung an der Pivovary Lobkowicz Brewery Group, die strategische Zusammenarbeit mit dem Lufttransportunternehmen Travel Service sowie die strategische Kooperation mit der Mediengruppe Medea Group.

Der Vorstandsvorsitzende von China CEFC, Ye Jianming, erklärte gegenüber der People’s Daily, dass die Kooperation mit Tschechien der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen China und Europa folge. China CEFC sei optimistisch über die Zukunftsaussichten der chinesisch-europäischen Handelskooperation.

Die Investitionen chinesischer Unternehmen werden von allen Kreisen in Tschechien verfolgt. Das Radio Prag meldet, dass Tschechien am Ende wie die anderen osteuropäischen Länder von der Kooperation mit China profitieren könne. Der Minister für Industrie und Handel spricht von einem zweiten Aufschwung der chinesischen Investitionen. Der Mediensprecher des Präsidenten, Jiří Ovčáček, wies darauf hin, dass der Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping weitere Investitionen von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar (1,61 Milliarden Euro) mit sich bringen würde. Der Analyst Lukáš Kovanda meint, dass die chinesischen Investitionen dem Wirtschaftswachstum zu Gute kommen und dabei mitwirken werden, die Arbeitslosigkeit in seinem Land zu reduzieren.

Am 23. September 2015 wurde die von der chinesischen Hainan Airlines betriebene Fluglinie Peking-Prag, die erste direkte Flugverbindung zwischen beiden Ländern, eröffnet. Die tschechische Seite erhofft sich dadurch, den Tourismus zu stimulieren und ein wichtiger Knotenpunkt entlang der Seidenstraße zu werden.

Laut Statistiken von Hainan Airlines waren bis zum 18. März 2016 20.000 Passagiere beider Länder auf 122 Flügen transportiert worden. Von diesen kamen 36 Prozent aus den mittel- und osteuropäischen Ländern wie Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien.

Quelle: People’s Daily

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