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Drohende Umweltkatastrophe an der Nordostküste Taiwans

Ein vor etwa zwei Wochen an der Nordostküste vor Shimen bei schwerer See auf Grund gelaufenes Frachtschiff droht zu kentern und auseinanderzubrechen. Die 21 Besatzungsmitglieder an Bord konnten damals gerettet werden.

Anhaltend schwerer Seegang habe dem Schiff bereits Risse zugefügt, aus beschädigten Tanks laufe Öl aus, berichtete die Wasserschutzbehörde.

Die Umweltbehörde habe bereits eine Sondereinheit zur Schadensbegrenzung bereitgestellt, wegen des starken Seeganges konnte allerdings bisher kein Öl abgepumpt werden.

An Bord des Schiffes befinden sich noch etwa 310 Tonnen Öl und Schmierstoffe. Desweiteren befinden sich noch über 600 Container an Bord, von denen neun hochgefährliche Chemikalien enthalten sollen, die z. T. hochaggressiv bzw. entflammbar sind.

Ein Kentern oder Auseinanderbrechen könnte schwerwiegende Folgen für die Küstenregion und das Meeresleben haben, warnte die Umweltbehörde (EPA).

Kritik an der langsamen Vorgehensweise wies Premierminister Chang San-cheng zurück, die Sicherheit der Einsatzkräfte stehe im Vordergrund. Bei den Rettungsarbeiten kam es bereits zu einem Hubschrauberabsturz, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen.

Quelle: RTI

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