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Taiwan dankt Obama für Interpol-Gesetz

Taiwans Streben nach Beobachterstatus in Interpol wird in den USA sowohl von der Exekutive als auch von der Legislative stark unterstützt.

Ein Gesetz, das Taiwans Beteiligung in der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (Interpol) fördert, wurde nach Auskunft des Außenministeriums der Republik China am 18. März von US-Präsident Barack H. Obama unterzeichnet und trat damit in Kraft.

“Wir sind der Exekutive und der Legislative der Vereinigten Staaten für ihre energische Unterstützung einer bedeutungsvollen Beteiligung Taiwans in Interpol zutiefst dankbar”, teilte das Außenministerium in einer Bekanntmachung mit.

Das Gesetz weist den US-amerikanischen Außenminister an, binnen 90 Tagen nach dem Inkrafttreten eine Strategie für die Umsetzung zu entwickeln, Taiwan dabei zu helfen, Interpol-Beobachterstatus zu erlangen und an damit zusammenhängenden Aktivitäten beteiligt zu werden. Überdies solle in dem gleichen Zeitraum Interpol Washington Weisung erhalten, einen solchen Status für Taiwan zu ersuchen, und es solle an Interpol-Mitglieder appelliert werden, Taiwans Gesuch und Beteiligung zu unterstützen.

“Diese Entwicklungen untermauern die große Bedeutung, welche Washington Taiwans erweiterter Beteiligung in internationalen Organisationen beimisst”, verlautete das Außenministerium. “Eine so lange zurückreichende Unterstützung durch beide politische Lager zeigt außerdem, dass das Verhältnis zwischen Taiwan und den USA heute so gut ist wie in 37 Jahren nicht.”

Quelle: Taiwan Heute

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