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Taiwan: Regierungsprojekt zur Erschließung afrikanischer Märkte

In Afrika sieht die Regierung für Taiwans Unternehmen noch Entwicklungspotenzial.

Mit der Eröffnung von Förderungsbüros will die Regierung die Präsenz taiwanischer Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent stärken. Die Büros sollen Taiwans Unternehmen dabei helfen, auf den Märkten Afrikas zu expandieren.

Laut Statistiken des Finanzministeriums hatten Exporte nach Afrika im vergangenen Jahr einen Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht etwa 0,8 Prozent der Gesamtexporte Taiwans. In Afrika, wo insgesamt etwa 1,1 Milliarden Menschen leben, sieht die Regierung für Taiwans Unternehmen noch Entwicklungspotenzial.

Liang Kuo-hsin, der Leiter von Taiwans Handelsförderungsorganisation TAITRA, sprach während der Einweihungsfeier heute von Geschäftsmöglichkeiten aber auch von Risiken in Afrika, die sich aus der Entfernung und instabilen politischen Lage vieler dortiger Länder ergäben.

Die Förderungsbüros hätten in Zukunft mehrere wichtige Aufgaben. Dazu zählten etwa die Ausarbeitung einer Marktstrategie, die Marktanalyse, die Koordination der verantwortlichen Organisationen sowie die Bereitstellung von Informationen. Damit solle auch die Wirtschaftskooperation mit Ländern Afrikas ausgebaut werden, so Liang.

Wirtschaftsminister John Deng sagte heute, Ziel sei es, das Exportvolumen auf die afrikanischen Märkte gegenüber 2015 im ersten Jahr um 15 Prozent zu steigern. Für das zweite und dritte Jahr liegen die Ziele laut Deng bei Steigerungen von 30 bzw. 50 Prozent.

Quelle: RTI

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