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Oberschule in China verbietet Mädchen und Jungs gemeinsam zu essen

Regelung soll dem Flirten der Schülerinnen und Schüler beim Essen ein Ende zu setzen.

In der Mensa der Ruyang Experimental High School in Luoyang in der zentralchinesischen Provinz Henan wurde eine rote Linie auf dem Boden des Speisesaals gezogen. Die Linie teilt die Mensa in zwei Zonen, eine für Mädchen und eine für Jungs. Denn in besagter Henaner Oberschule müssen Schülerinnen und Schüler beim Essen und in den Pausen getrennt voneinander sitzen. Laut dem Verantwortlichen der Schule soll dadurch übermäßig intimes Verhalten zwischen den beiden Geschlechtern, wie beispielsweise “sich gegenseitig mit Essstäbchen zu füttern”, unterbunden werden. Die Lehrer werden die Schüler überwachen und Fotos von denjenigen machen, die sich der Regelung widersetzen und weiterhin gemischt sitzen. Wer die neue Regel verletzt, wird zur Rede gestellt und verwarnt.

“Es gibt keine freie Platzwahl mehr. Wir sind darüber hinaus darin unterwiesen worden, wie wir essen und unsere Zeit verwalten sollen”, erzählt ein Schüler der Schule.

Schuldirektor Li Xinnian erklärt, dass die neue Regelung erst in der vergangenen Woche eingeführt worden sei, um dem Flirten der Schülerinnen und Schüler beim Essen ein Ende zu setzen. Ein solches Verhalten übe einen schlechten Einfluss auf die anderen aus. Viele Schülerinnen und Schüler unterhalten zu früh Liebesbeziehungen, was sich negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt. Bisher funktioniert die neue Regelung gut und zeitigt den gewünschten Effekt.

Bereits Anfang dieses Jahres hat eine Mittelschule in der Provinz Shaanxi eine ähnliche Regel eingeführt.

Quelle: People’s Daily

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