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20 Jahre Flagge zeigen für Tibet

Mahnwache erinnert an die Opfer des Tibetischen Volksaufstandes.

Anlässlich des Tibetischen Volksaufstandes 1959 lädt die Tibet Initiative in München zusammen mit der Gemeinde der Tibeter am 10. März zu einer Mahnwache am Rindermarkt ein. Ab 17 Uhr wird mit Kerzen und Gebeten den Verstorbenen des Aufstands gedacht, aber auch den vielen Tibeter*Innen, die noch immer im Kampf um Selbstbestimmung und Menschenrechte ihr Leben verlieren.

“In diesen unruhigen und von Krisen geprägten Zeiten wollen wir den Unterdrückten und Leidenden dieser Welt gedenken.”, erklärt Kathrin Brandtner, Sprecherin der Regionalgruppe. “Wir wollen unser Hoffnungen, Wünsche und Träume für eine bessere Zukunft auf farbigem Papier festhalten und sie im Stil von tibetischen Gebetsfahnen aufhängen. Alle Passant*Innen sind herzlich eingeladen mitzuträumen.” Zudem wird es die Möglichkeit geben, politische Gefangene mit einer Unterschrift zu unterstützen. Des Weiteren wurden Geistliche verschiedener Religionen eingeladen, mit den Demonstrierenden zu beten.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) ruft mit ihrer Kampagne “Flagge zeigen für Tibet” nunmehr seit 1996 Landkreise, Städte und Gemeinden dazu auf, am 10. März die tibetische Flagge zu hissen. In den vergangenen 20 Jahren haben sich mehr als 1000 Städte beteiligt. Damit brachten sie ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk zum Ausdruck und sprachen sich für die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet aus. Mit der Kampagne “Flagge zeigen für Tibet!” will die TID ein friedliches Zeichen gegen die gewaltsame Tibet- Politik der chinesischen Regierung setzen. Seit mehr als 60 Jahren ist Tibet von China besetzt und die Tibeter werden massiv unterdrückt.

2016 übernimmt Andreas Starke (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, zum zweiten Mal die Schirmherrschaft für die Kampagne. Im vergangenen Jahr haben mehrere hundert Städte, Gemeinden und Landkreise die tibetische Flagge gehisst, darunter Potsdam, Stuttgart und Bremen, Frankfurt am Main, Erlangen und Aachen. München ist leider auch 2016 nicht dabei.

“Flagge zeigen für Tibet!” wird auch von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth (Bündnis90/DIE GRÜNEN), dem chinesischen Dissidenten und Schriftsteller Liao Yiwu, dem Schauspieler Ralf Bauer und der Sängerin Judith Holofernes unterstützt.

Die Mahnwache findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Unantastbar. Mensch Sein – Rechte Haben” des Nord Süd Forums München statt.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. setzt sich seit 1989 für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Mit bundesweit 60 Regionalgruppen und Kontaktstellen und rund 2000 Mitgliedern, gibt sie Tibet eine starke Stimme. Die Regionalgruppe München der TID besteht seit 2008. In München und Umgebung organisieren rund zehn Ehrenamtliche politische sowie kulturelle Veranstaltungen, um über die Situation Tibets zu informieren.

Pressemitteilung der
Tibet Initiative Deutschland e.V.
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

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