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Chinas Aktien stürzen auf Monatstief

Beinahe 1400 Aktien in unterschiedlichen Bereiche wie Finanzen, Schifffahrt oder Elektronik fielen in den beiden Märkten um das Tagesmaximum von 10 Prozent.

Im Vorfeld des diesjährigen G20-Gipfels in Shanghai sind die Aktien an den chinesischen Börsen am Donnerstag um mehr als sechs Prozent gefallen. Damit schreiben sie den größten Tagesverlust in einem Monat.

Im Vorfeld des G20-Treffens in Shanghai kehren die Aktienmärkte in China wieder zu ihrer Volatilität zurück.

Die chinesischen Aktien fielen am Donnerstag so stark wie noch nie in diesem Monat. Der Benchmark des Shanghai Composite Index fiel um 6,4 Prozent auf 2741.25 und vergrößerte damit seinen Abstieg auf insgesamt 22,5 Prozent in diesem Jahr, während der Shenzhen Component Index um 7,3 Prozent auf 9551.08 fiel.

Beinahe 1400 Aktien in unterschiedlichen Bereiche wie Finanzen, Schifffahrt oder Elektronik fielen in den beiden Märkten um das Tagesmaximum von 10 Prozent.

Analysten zufolge ist Volatilität an die chinesischen A-Share-Märkte zurückgekehrt, nachdem sich der Shanghaier Maßstab nach seinem Tief im Januar wieder um 10 Prozent erholt hatte. Allein in der letzten Woche machte er 3,5 Prozent gut.

Der jüngste Absturz ereignete sich, als Chinas Übernacht-Rückkaufsrate um 16 Basispunkte auf 2,12 Prozent stieg und somit eine angespannte Liquidität signalisierte. Darüber hinaus beschnitt die Zentralbank ihre tägliche Referenzrate den dritten Tag in Folge auf 6,5318 Renminbi gegenüber dem US-Dollar.

Ende dieser Woche wird sich die Weltaufmerksamkeit wieder auf China richten, da der G20-Gipfel 2016 am kommenden Freitag und Samstag in Shanghai abgehalten wird.

Gemäß der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden sich die Zentralbanker und Finanzminister der G20-Länder auf Themen wie globales Wachstum, Infrastruktur-Investitionen, Weltfinanzpolitik, Restrukturierung der Staatsschulden, weltweite Steuerkooperation und Finanzierung von Umweltprogrammen konzentrieren.

Chinas Finanzminister Lou Jiwei dementierte Anfang der Woche Gerüchte über eine mögliche Diskussion im Hinblick auf die Renminbi-Umtauschrate mit den Worten: “Derartiges steht nicht auf der Agenda.”

Quelle: People’s Daily

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