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Steuerabkommen zwischen Taiwan und Italien erweitert globale Handelspartnerschaft

Italien ist Taiwans fünftgrößter Handelspartner in der EU uein Handelsvolumen von 4,13 Milliarden US-Dollar.

Ein Abkommen, welches Doppelbesteuerung beendet und Steuerhinterziehung erschwert, wurde unlängst von Taiwan und Italien unter Dach und Fach gebracht, was den Weg für weitere Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen freimacht.

Das Vertragswerk, das am 1. Januar dieses Jahres in Kraft trat, verhindert, dass beide Seiten auf den gleichen Vermögenswert, Einkommen oder Finanztransaktionen Steuern erheben. Man erwartet, dass es Investitions- und Handelsaktivitäten der Bereiche Autoteile, Chemikalien, Bekleidung, Logistik und Pharmazeutika fördern wird.

Das Abkommen enthält außerdem einen Anpassungsmechanismus für Unternehmen, um Transfer-Preisgestaltung und damit zusammenhängende Fragen zu regeln.

Statistiken des Finanzministeriums der Republik China zeigen, dass Italien Taiwans fünftgrößter Handelspartner in der EU ist, und im Jahr 2014 erreichte der Handel in beide Richtungen ein Volumen von 4,13 Milliarden US$.

Taiwan hat umfassende Steuerverträge mit 29 Ländern und Territorien in der ganzen Welt geschlossen, darunter auch eines mit Deutschland, das im Dezember 2011 unterzeichnet wurde und im November 2012 in Kraft trat. In den vergangenen Monaten wurden ähnliche Verträge mit Japan und Kanada unterschrieben, beide sollen im kommenden Jahr in Kraft treten, sobald die rechtlichen Verfahren abgeschlossen sind.

Die Republik China weitet zudem die Wirtschaftsbeziehungen mit ihren größeren Handelspartnern aus. Nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums ist das Land bislang bilaterale Investitionsabkommen mit 21 Ländern und Territorien eingegangen.

Gleichzeitig sind Bemühungen im Gange, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Taiwan und den USA weiter auszubauen. Taipeh und Washington haben die neunte Gesprächsrunde unter dem Handels- und Investitions-Rahmenabkommen (Trade and Investment Framework Agreement, TIFA) abgeschlossen. Die beiden Seiten erzielten wichtige Verständigung in Schlüsselfragen wie Schutz von Rechten an geistigem Eigentum, multilaterale Wirtschaftsintegration und technische Handelshindernisse.

Die Handelsbeziehungen zwischen Taiwan und der EU erhalten eine ähnliche Aufmerksamkeit. Taipeh und Brüssel werden Erwartungen zufolge in diesem Jahr vorbereitende Verhandlungen über ein bilaterales Investitionsabkommen in Angriff nehmen, und die Unterhändler werden darauf hinarbeiten, einen Fahrplan für jeweilige Verpflichtungen und Unterfangen zu bewerkstelligen.

Diese Entwicklung führte zu Taiwans Aufnahme in den Unternehmensverbund Europa (Enterprise Europe Network) der EU im Mai vergangenen Jahres, ein Schritt, der das Tor öffnete zu einem weiten Bereich von Geschäfts-Gelegenheiten für einheimische kleine und mittelständische Unternehmen.

Quelle: Taiwan Heute

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