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China will Städte “lebenswerter und grüner machen”

Die prägende Urbanisierung hat in China zu signifikanten sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen geführt.

Als Ergebnis einer vor zwei Wochen in China abgehaltenen Konferenz zur nationalen Stadtplanung, wurden nun Richtlinien verabschiedet, die urbane Missstände wie Verkehrsstau, Zersplitterung oder Ressourcenknappheit in chinesischen Metropolen beheben sollen.

Die zentralen Behörden der Volksrepublik haben am Sonntag neue Richtlinien zur urbanen Entwicklung verabschiedet. Vor zwei Wochen hatten sich die führenden Politiker der Landes zur “Central Urban Work Conference” zusammengefunden. Bei diesem Treffen zur urbanen Entwicklung hatten sie versprochen, der Zersiedelung der chinesischen Städte Einhalt zu gebieten. Auch sollen die chinesischen Metropolen grüner und lebenswerter werden.

Die von der Kommunistischen Partei Chinas, dem Zentralkomitee und dem Staatsrat verabschiedeten Dokumente besagen, dass die Volksrepublik ihre Städte beschränken und dafür Sorge tragen wird, dass diese nicht über die Möglichkeiten ihrer natürlichen Ressourcen hinauswachsen.

Sie rufen die Stadtplaner auch dazu auf, die urbane Landschaft der Städte auf der Grundlage lokaler Gegeben- und Besonderheiten unterschiedlich zu gestalten.

Das letzte Mal, dass China ein städtebautechnisches Treffen wie die “Central Urban Work Conference” abhielt war im Jahre 1978 – einem Zeitpunkt, zu dem nur 18 Prozent der Bevölkerung in Städten lebte. Ende 2015 hat sich der in den Städten lebende Anteil der Bevölkerung auf 50 Prozent erhöht.

Die die vergangenen Jahrzehnte prägende Urbanisierung hat in China zu signifikanten sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen geführt und Probleme wie Zersplitterung, Verkehrsstau, Verschmutzung und gefährdete öffentliche Sicherheit mit sich gebracht.

Derartige urbane Missstände haben den Zorn der Öffentlichkeit provoziert und Druck auf die Stadtplaner ausgeübt, dafür geeignete Lösungen zu finden.

Quelle: People’s Daily

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