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Buchmesse in Taiwan fördert kulturübergreifendes Denken

Insgesamt 1706 Stände von 626 Verlegern aus 66 Ländern und Territorien werden zweifellos die erwartete Besucherzahl über den Vorjahreswert von 560 000 Besuchern steigern.

Die 24. Internationale Buchmesse Taipeh (Taipei International Book Exhibition, TIBE) wirbt für grenzüberschreitende Kommunikation im globalen Verlagsgewerbe und soll daneben Taiwans Präsenz als asiatisch-pazifische Drehscheibe für Austausch von Urheberrechten stärken.

Ausgestellt werden unter anderem Kinderbücher, Comics und Zeichentrick, elektronische Medien, staatliche Publikationen, Hochschulverlage und Weltliteratur. Dies soll dazu beitragen, den Status von TIBE als größte Buchmesse Asiens und einen ebenbürtigen Rang neben Veranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse, der Bologna-Kinderbuchmesse in Italien und der BookExpo America in den USA zu behaupten.

Insgesamt 1706 Stände von 626 Verlegern aus 66 Ländern und Territorien werden zweifellos die erwartete Besucherzahl über den Vorjahreswert von 560 000 Besuchern steigern. Darüber hinaus gibt es während der sechstägigen Messe 528 Konferenzen für Urheberrecht-Transaktionen sowie das medienübergreifende Forum Book Meets Film, das erstmals 2012 stattfand und seither 19 Buchtitel für Fernsehdramen und Filme adaptiert hat.

Doris Wang, Vorsitzende der Stiftung Taipeh-Buchmesse (Taipei Book Fair Foundation, TBFF), welche die Messe ausrichtet, schrieb den Erfolg von TIBE den starken Verbindungen mit der weltweiten Buchmessen- und Verlagsgemeinschaft zu. Sie verwies auf Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse, wodurch das Frankfurt Academy Training Program für asiatische Verlagsfachleute in Taipeh in Gang gesetzt wurde. „Dieses Unterfangen hebt die Partnerschaft zwischen zwei der größten Buchmessen der Welt auf die nächsthöhere Stufe“, urteilte Wang. „Seit das Programm im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde, hat es asiatische Verleger mit den jüngsten Trends bei Verlagsinnovationen, Marketingplänen und Produktionswissen bekannt gemacht. Gleichzeitig hat es den Weg freigemacht für verbessertes Engagement globaler Gewerbegrößen in der regionalen Verlagsszene.“

Hervorgehoben wird diese Entwicklung durch die Ehrengast-Initiative, bei der jedes Jahr ein Land oder Territorium als Hauptthema ausgewählt wird, um die Möglichkeiten von kulturübergreifendem Verständnis und Partnerschaften zu verdeutlichen. Insgesamt 24 Länder und Territorien wurden bislang auf diese Weise präsentiert, darunter die Mitglieder des asiatisch-pazifischen Verlegerverbandes Japan, Singapur, Südkorea und Thailand im Jahr 2014 und Neuseeland im vergangenen Jahr.

In diesem Jahr hat sich die TIBE mit dem ungarischen Balassi-Institut zusammengetan, um taiwanische Bücherfreunde und das mitteleuropäische Land aneinander anzunähern.

Mit Blick auf die Zukunft erwartet die TBFF, dass die Rolle von TIBE beim Fördern von internationalem Austausch, Verlags-Fachwissen, Werben für Lesen und Vergrößerung des Einzugsbereichs in der asiatisch-pazifischen Region weiter vertieft wird.

Quelle: Taiwan Heute

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