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Pekings schöne Gehimnisse

Besonders in den Hutongs, den letzten altstadtvierteln Pekings, die weitestgehend großen modernen Bauten weichen mussten, eröffnet sich eine ganz eigene Welt.

“Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle” (Albert Einstein). Und Geheimnisse einer fremden Welt zu erkunden, ist besonders spannenden. Im schlagenden Herzen des chinesischen Reiches, dort wo Kaiser zu Hause waren und Geschichte geschrieben wurde, findet sich trotz allem das ein oder andere ungelüftete Geheimnis. Besonders in den Hutongs, den letzten altstadtvierteln Pekings, die weitestgehend großen modernen Bauten weichen mussten, eröffnet sich eine ganz eigene Welt. Hier, in den verschlungenen Gassen, inmitten grauer einstöckiger Häuschen, die sich je um einen Innenhof scharen, geht das Leben seinen eigenen, ruhigeren Rhythmus. Designerläden, Lokale, Restaurants und Geschäfte für jede nur erdenkliche Kleinigkeit öffnen meist erst um die Mittagszeit und schließen kurz vor Mitternacht. Dann, wenn die Sonne bereits untergegangen ist, richten sich zudem an jeder Ecke und in jeder noch so kleinen Lücke die fliegenden Händler der Nachtmärkte ein und bieten neben allerlei leckereine auch Praktisches wie Socken und Handyreparaturdienste an. Von Bekleidung über Schmuck und Technik, bis hin zu Kuriositäten wie Hasen- und Katzenohren als Haarspangen und Grillen in kleinen Körben, deren Zirpen gern gelauscht wird. Tagsüber hängen Singvögel in ihren Käfigen neben frisch gewaschener Wäsche und zwitschern um die Wette, während ältere Herren um eine Partie Go, dem chinesischen Schach, direkt auf der Straße selten verlegen sind.

Diese Perle des chinesischen Lebens, diese Oase der Ruhe birgt viele kleine Geheimnisse und verspricht Abenteuer, denn wer würde sich nicht gern bei einem Spaziergang durch an wahres Labyrinth an Gassen auf die Spuren des letzten Kaisers von China begeben. Der jüngste Bruder des letzten Kaiser lebt noch immer in einem der Hutongs und ist, genau wie dieses Viertel, ein Relikt aus längst vergangener Zeit.

Deutlich größere Spuren haben die chinesischen Kaiser jedoch im Zentrum der Stadt hinterlassen. Die verbotene Stadt ist zwar nicht mehr verboten, aber dennoch sind viele Bereiche bis heute aufgrund von Restaurationsarbeiten geschlossen und werden nur Stück für Stück geöffnet. Auch hier lohnt sich ein Blick auf die Details und während man bei einem Besuch die kaiserliche Atmosphäre in sich aufsaugen kann, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese riesige Anlage mehr als nur einen Geheimgang oder verborgene Kammern beherbergt.

So vielfältig Chinas Hauptstadt ist, so viele kleine und große Geheimnisse gilt es zu entdecken und diese Geheimnisse, ob groß oder klein, machen nicht nur den Charme dieser einmaligen Stadt, sondern auch seine Schönheit aus.

Quelle:
CAISSA Touristic (Group) AG
Burchardstraße 21
20095 Hamburg

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