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Rettungskräfte in Taiwan suchen weiter nach Erdbebenopfern

Die Suche nach Menschen in den Trümmern eines umgestürzten Wohnblocks in Tainan halten an.

Rettungskräfte konnten heute weitere Menschen aus den Trümmern des 17-stöckigen Hochhauses bergen. Es werden noch mehr als 100 Menschen unter den Trümmern vermutet.

Am Samstag frühmorgens ereignete sich in Südtaiwan ein Erdbeben der Stärke 6,4. Am schwersten betroffen ist die Stadt Tainan. Dort stürzten mehrere Gebäude ein, darunter ein 17-stöckiger Wohnblock. Nach den Zahlen des Zentralen Katastrophenzentrums sind bis Sonntagabend 29 Todesopfer bestätigt worden, davon kamen 27 beim Einsturz des Weiguan Jinlong Wohngebäudes ums Leben. Mehr als 500 Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt, 100 werden in Krankenhäusern behandelt.

Es sind Rettungsteams und Spürhunde aus ganz Taiwan im Einsatz. Auch das Militär schickte Personal, Fahrzeuge, Räumgerät und Ortungsgeräte.

Heute Vormittag ist ein Spezialistenteam aus Japan in Taiwan eingetroffen. Die japanischen Erdbebenexperten werden nach Inspektion vor Ort Strategien zum weiteren Vorgehen bei den Rettungsarbeiten vorschlagen.

Die Bergungsarbeiten im Weiguan Jinlong Gebäude sind gemäß der Stadtregierung sehr schwierig. Zum Teil mussten Strukturen verstärkt werden, bevor die Rettungsarbeiten fortgesetzt werden konnten.

Quelle: RTI

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