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Taiwan ergreift Schutzmaßnahmen gegen das Zika-Virus

Die Taiwanische Regierung hat heute Schutzmaßnahmen gegen das Zika-Virus ergriffen.

Taiwans Premier Simon Chang rechtfertigte die Maßnahmen: “Die Regierung darf jetzt nicht untätig sein. Laut des Infektionskrankheitenkontrollgesetzes richten wir nun ein zentrales Epidemiekontrollzentrum ein. Obwohl wir bisher keine Infektion in Taiwan haben, lediglich einen aus dem Ausland eingereisten Infizierten, dürfen wir dennoch nicht nachlässig werden.”

Taiwans Präsident Ma Ying-jeou hatte Abend bereits die Gesundheits-, Umwelt- und Außenminister angewiesen, Maßnahmen gegen das Zika-Virus zu ergreifen.

Die Strategie der Behörden seien laut Gesundheitsministerium die Vorbereitung der Ärzte, Vorsichtsmaßnahmen außerhalb Taiwans, Quarantänemaßnahmen an den Landesgrenzen und die Kontrolle über die den Virus tragenden Mücken.

Schwangeren Frauen wurde nahegelegt, Reisen in die Ausbreitungsgebiete des Viruses vermeiden.

Die genannten politischen Entwicklungen folgten unverzüglich auf das Verkünden einer internationalen Krisensituation durch die Generalsekretärin der Weltgesundheitsorganisation, Dr Margaret Chan.

Chan folgte dem Expertengremium, welches wegen des Auftretens von Geburtsfehlern und der Schädigung des Nervensystems von Neugeborenen in Brasilien eine internationale Krisensituation erkannt habe.

Die Experten vermuten zudem, dass eine ansonsten weitgehend symptomfreie Infektion der Mütter mit dem Zikavirus für die Schäden der Neugeborenen verantwortlich sei.

Obwohl die Experten dafür keine Beweise liefern konnten, scheint die WHO und die taiwanische Regierung dieser Vermutung zu folgen.

Quelle: RTI

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