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Kindergärten in China führen biometrisches Sicherheitssystem ein

Wer seinen Nachwuchs in Kindergärten in Nanjing abholen will, muss sich einer Gesichtserkennung unterziehen.

Vor dem Hintergrund zunehmender Kindsentführungen in China, haben mehrere Kindergärten in der ostchinesischen Stadt Nanjing ein biometrisches Sicherheitssystem etabliert. Wer seinen Nachwuchs dort abholen will, muss sich einer Gesichtserkennung unterziehen.

Wer in Zukunft seine Kinder in Kindergärten der ostchinesischen Stadt Nanjing abholen will, wird sich zuerst einer biometrischen Prüfung unterziehen müssen. Zumindest in sechs von ihnen.

Laut dem zuständigen Entwickler für biometrische Technologie wurde in sechs Kindergärten der Provinzhauptstadt von Jiangsu, ein biometrisches Sicherheitssystem installiert, um die Sicherheit der dortigen Kinder zu erhöhen.

Auf Anfrage erläuterte der Geschäftsführer des Jiangsu Sanyuan Educational Enterprise, Mao Wenfeng, dass die Eltern in diesen besonderen Kindergärten erst eine Gesichts- und Fingerabdruckerkennung durchlaufen müssen, bevor sie ihre Sprösslinge abholen dürfen.

“Da es für uns schwierig ist, zu erkennen, wer die Kinder vom Kindergarten abholt, besteht hier ein potentielles Sicherheitsproblem”, meint Wang Fei, Leiterin des Qixia District No.1 Experimental Kindergarten in Nanjing.

“Indem wir biometrische Technologie einsetzen, können wir die Sicherheit unserer Kinder erhöhen. Und das ist unsere höchste Priorität.”

Damit die Abholung für die Familien nicht zu eingeschränkt wird, erlaubt das System Mao zufolge pro Kind eine Speicherung der biometrischen Informationen von sechs verschiedenen Personen.

Quelle: People’s Daily

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