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China gehen die Blutkonserven aus

In der der südchinesischen Stadt Nanning sank die Zahl der Blutspender um die Hälfte.

china-gehen-die-blutkonserven-aus.jpg Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hat die Stadt Nanning in der südchinesischen Provinz Guangxi einen erheblichen Mangel an Blutkonserven. Ähnliche Probleme wurden auch aus Peking und den Provinzen Hunan und Yunnan gemeldet.

Üblicherweise stellen Studenten die Mehrheit der Blutspender in China. Derzeit sind jedoch Sommerferien und anstelle von 400 bis 500 Blutspendern pro Tag verzeichnet die Stadt Nanning weniger als 200 Blutspender, so der stellvertretende Direktor der städtischen Blutspendezentrale.

Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation sollten mindestens 1 bis 3 Prozent der Bevölkerung eines Landes Blut spenden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Nach Angaben des chinesischen Gesundheitsministeriums spenden derzeit jedoch weniger als ein Prozent der chinesischen Bevölkerung Blut.

Ein Grund für die gesunkene Spendenbereitschaft könnte der Skandal um “Guo Meimei” aus dem Jahre 2011 sein. Guo Meimei hatte sich in ihrem Blog als “commercial general manager” des Roten Kreuzes geoutet und dort gleichzeitig ihren immensen Reichtum, der teilweise offenbar über das chinesische Rote Kreuz finanziert worden war, zur Schau gestellt.

Experten in China haben nun vorgeschlagen, die Blutspendezentralen öffentlicher und transparenter zu machen, um die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung wieder zu verbessern.

Quelle: Abenteuer China

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