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Green Building Vorschriften für den Industriesektor in China

Der Bausektor in China hat seinen Fokus auf die Entwicklung von Green Building gelegt um den Anforderungen der nationalen Energiepolitik zu entsprechen.

Im März 2006 hat das Ministerium für Wohnungsbau und städtische und ländliche Entwicklung der Volksrepublik China (MoHURD) seine ersten Vorschriften “Green Building Rating System” (GB50378-2006) herausgebracht und einen Meilenstein in der Green Building Entwicklung Chinas gesetzt. Im April 2008 wurde vom Technologie Promotion Center des Bauministeriums und dem Green Building Special Commitee das Green Building Label Management Office (im Folgenden Green Label Office genannt) gegründet, um die Green Building Zertifizierung zu standardisieren und zu stärken.

Die erste Version umfasst ausschließlich Wohnungsbau und öffentliche Gebäude. Jedoch ist bei der Komplexität und Spezialisierung von Green Building ein spezifischeres Rating-System notwendig, um der tatsächlichen Nachfrage nach Green-Building-Audits nachzukommen. So hat das MoHURD 2010 den “Green Industrial Building Rating Standard” entwickelt, um der Nachfrage von Öko-Industriegebäuden nachzukommen. Diese Norm gilt für Neubau, Renovierung, Ausbau von Industriegebäuden und anderen Produktionsanlagen und ist in zwei Teile untergliedert: die Bewertung von Baudesign und Betriebsmanagement.

Darüber hinaus umfasst die Green Industry Building Norm acht Indikatoren: die nachhaltige Entwicklung des Grundstücks, Energieeinsparung, Wassereinsparung, Ressourceneinsparung und Materialauswahl, Umweltschutz und Umweltkontrolle, Häusliche Umwelt und Gesundheitsschutz, Betriebsführung und Technologie & Innovation. Diese acht Indikatoren sind miteinander verbunden, um die Anwendung von Green Building zu stärken. Aufgrund von unterschiedlichen Industrietypen ist es schwer einen einheitlichen Indikator festzulegen. Zum Beispiel gilt für die Textilindustrie die Vorschrift maximal 50% an Wassereinsparungen zu erzielen. Für die Weinindustrie liegt der maximale Wert bei nur etwa 35%. Hieraus wird ersichtlich, dass jeweils eine branchenspezifische Analyse erforderlich ist.

Am 10. März 2013, wurde das erste Green Industry drei Sterne Label an das FAW-Volkswagen-Werk in Foshan in Süd-China durch das Chinesische Green Building Council verliehen. Mithilfe von PV-Panels spart die Fabrik jährlich 4.500 Tonnen Kohle und reduziert dadurch 11.200 Tonnen CO2-Emissionen, 340 Tonnen SO2-Emissionen, 170 Tonnen NOx-Emissionen und 3.000 Tonnen Rauch. Darüber hinaus besitzt die Fabrik eine fortschrittliche Kläranlage, um das Abwasser zu reinigen. Durch dieses spezielle Wasseraufbereitungssystem können 1.870 Tonnen Abwasser behandelt werden, dies erzeugt “Null Emissionen”.

Um die Entwicklung von Green Building in den verschiedenen Bereichen zu unterstützen, bietet TÜV SÜD, eine bedeutende internationale Service Gruppe für INDUSTRIE, MOBILITÄT und MENSCH mit mehr als 18.200 Mitarbeitern weltweit in mehr als 800 Standorten, Energieeffizienz Prüfungen, Beratung und Audits. Teams von Spezialisten engagieren sich für die Optimierung von Technik, System und Know-how, um die Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Kunden auf der ganzen Welt zu verbessern.

Quelle: econet monitor

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