China verurteilt die neuen EU-Sanktionen gegen Iran
Die Regierung in Peking hat die jüngst verhängten EU-Sanktionen gegen den Iran verurteilt.
„Wir hoffen, dass alle interessierten Seiten an diplomatischen Mitteln festhalten werden“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Jiang Yu, am Freitag.
Am Dienstag hat auch das russische Außenministerium die Sanktionen gegen den Iran kritisiert, die die USA und die EU neulich verabschiedet haben. Das untergrabe nicht nur die gemeinsamen Bemühungen der Sechser-Gruppe zur Lösung des Problems um das iranische Atomprogramm, sondern ignoriere auch die „gründlich geprüften und abgestimmten Festlegungen der UN-Sicherheitsrats-Resolution“.
Peking begrüßte Yu zufolge die iranische Initiative, die Verhandlungen zur Lieferung von angereichertem Uran für seinen Forschungsreaktor wieder aufzunehmen. Am Montag gab Teheran der Internationalen Atomenergieagentur (IAEO) bekannt, dass es dem Expertentreffen für die Besprechung technischer Fragen bei den Uran-Lieferungen zustimmt.
Die Außenminister der Europäischen Union hatten am Montag neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Die Strafmaßnahmen gehen über die jüngste UN-Resolution hinaus und betreffen Handelsbeschränkungen für Güter, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Sie verbieten Investitionen in die iranische Öl- und Gasindustrie. Bank-Überweisungen von mehr als 40 000 Euro werden genehmigungspflichtig.
Tags: China, EU, Iran, Sanktionen, Strafmaßnahmen, Handelsbeschränkungen
Quellen:
RIA

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