Taiwanische Diplomatin von USA des Landes verwiesen
Wie Taiwans Außenministerium mitteilte, werden nach Rückkehr der ehemaligen Repräsentantin die Vorfälle intern und gerichtlich untersucht.
Ein US-Gericht hat eine Repräsentantin aus Taiwan wegen Unterbezahlung und Überarbeitung ihrer Hausangestellten des Landes verwiesen. Wie Taiwans Außenministerium mitteilte, werden nach Rückkehr der ehemaligen Repräsentantin die Vorfälle intern und gerichtlich untersucht.
Bei der Person handelt es sich um Jaqueline Liu, frühere Direktorin des Wirtschafts- und Kulturbüros Taipeis in Kansas City. Liu befindet sich seit November in Untersuchungshaft und hatte sich schon vorher wegen der Falschbehandlung ihrer beiden philippinische Hausangestellten für schuldig bekannt. Sie wurde zu der bereits in Untersuchungshaft befindlichen Zeit und zu einer Entschädigungszahlung von 80.000 USD an ihre Hausangestellten verurteilt.
Der Vorfall hat Verstimmung in den Beziehungen zwischen Taiwan und den USA hervorgerufen. Taiwan ist der Meinung, dass Liu diplomatische Immunität gewährt werden müsste. Das US-Gericht ist der Auffassung, dass ihr Status dem eines Konsularbeamten gleich käme und damit Immunität nur in dem Bereich ihrer authorisierten Funktion gewährt werden könnte.
Die US-Behörden stimmten aber Taiwans Anliegen bei, das zwischen beiden bestehende Immunitätsabkommen zu diskutieren.
Der Zeitpunkt der Ausweisung ist noch nicht bekannt.
Tags: China, Taiwan, USA, Repräsentantin, Diplomatin, Haft, Immunität
Quellen:
RTI

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