Mas Regierung verhindert Rettungsarbeiten
Weshalb das Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“ für die taiwanische KMT- Regierung zutrifft und aus einer Umweltkatastrophe eine politische wird
Wegen dem verheerenden Taifun „Morakot“ sind mehr als 100 Personen ums Leben gekommen. Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Toten noch auf 500 ansteigen wird. Anfangs lehnte die KMT Regierung jedoch die Hilfe aus dem Ausland, z.B. Amerika, Japan und auch Deutschland ab. Der Präsident leugnet dies, aber offizielle Dokumente zeigen, dass die Regierung jegliche Hilfe abgelehnt hatte.
Während Taiwan noch buchstäblich im Regen steht, sagt der Außenministerium der Vereinigten Staaten am 11. August laut „The Liberty Times“, dass sie Taiwan Hilfe leisten wollen, obwohl die Regierung Taiwans noch nicht Hilfe ersucht habe. Das Außenministerium Taiwans spricht ihre Dankbarkeit aus, lehnt die Hilfe aber ab.
Nach Veröffentlichung dieser Nachricht kritisierten viele Taiwaner die Regierung, da diese die Hilferufe des eigenen Volkes ignoriert. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich im Internet die Nachricht, das Außenministerium habe an jede Landesvertretung ein Dokument mit der Aufforderung versendet, jede Hilfe aus dem Ausland abzulehnen. Dies wurde von Chang Chi-ping (章計平), einem Sprecher des Außenministeriums, dementiert. Ein paar Tage darauf ließen der Präsident Ma Ying-Jeou (KMT) und der Minister des Exekutiv-Yuans Liu Chao-hsuan (劉兆玄, KMT) öffentlich verlauten, dass die Existenz eines solchen Dokumentes ein Gerücht sei.
Am 13. August kam besagtes Dokument schließlich ans Tageslicht. Da Herr Ma und der Minister Liu noch auf ihre Position verharren, haben sie bereits das Vertrauen des Volks verloren, was eine CNN Umfrage vom 16. August belegt nach der 82% Teilnehmer dafür stimmten, dass Ma sein Amt abgeben soll. Der Vizeaußenminister Hsia Liyan (夏立言) sagte auf einer Pressekonferenz, dass es sich um eine „kurzfristige“ Ablehnung halte von Hilfe halte, die nicht „permanenten Charakter“ haben soll. Er entschuldigte sich für diesen „Tippfehler“ und erklärte, dass er die volle Verantwortung tragen werde. Über die vielen Leben, die dieser Tippfehler gekostet hat, verliert er kein Wort. Es scheint, als ob er die Rolle des Sündenbockes einnimmt, um den Präsidenten zu retten.
Unter dem Druck des Volkes bat Präsident Ma am 13. August offiziell um Hilfe aus dem Ausland und ließ ein Liste mit benötigten Hilfsmitteln veröffentlichen. Diese enthält als ersten Listenpunkt den Hubschrauber „Mil Mi-26“, um Bagger und sonstige Hilfsmaschinen ins Katastrophengebiet zu transportieren. Dieser muss angeblich 32t laden können und ist an eine Absolut-Bedingung - ganz oder gar nicht - gebunden. Da die max. Traglast von Helikoptern weltweit bei 20t liegt, kann dieser Anforderung nicht nachgekommen werden. So wird das Ausland bewusst an der Hilfe gehindert und dem eigenen Volk die Wahrheit verschwiegen.
Diese Geschehnisse verdeutlichen nicht nur die Tatsache, dass Mas Lügen kurze Beine haben, sondern auch, dass er bereit ist, seine Lügen mit dem Leben des Volkes zu bezahlen.
Eingereicht von:
European Federation of Taiwanese Associations (EFTA)
In Kooperation mit:
Formosa Verein für Öffentlichkeitsarbeit Europa (FAPA Europa)
Kartaeuserstrasse 114
79104 Freiburg
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Tags: Taiwan, Regierung, Umweltkatastrophe, Rettungsarbeiten
Quellen:
Formosa Verein für Öffentlichkeitsarbeit Europa (FAPA Europa)

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